Beratungseinsätze nach §37

Pflegebedürftige, die Pflegegeld beziehen, haben in der Häuslichkeit

1.  bei Pflegegrad II und III halbjährlich einmal,
2.  bei Pflegegrad IV und V vierteljährlich einmal

Anspruch auf Beratung.
 
Rufen Pflegebedürftige die Beratung nach § 123 Absatz 3 und 4 SGB XI nicht ab, hat die Pflegekasse oder das private Versicherungsunternehmen das Pflegegeld angemessen zu kürzen und im Wiederholungsfall zu entziehen.

3. bei Pflegegrad I können die Pflegebedürftigen halbjährlich einen Beratungsbesuch in Anspruch nehmen.

Die Pflegedienste und die anerkannten Beratungsstellen sowie die beauftragten Pflegefachkräfte haben die Durchführung der Beratungseinsätze gegenüber der Pflegekasse oder dem privaten Versicherungsunternehmen zu bestätigen sowie die bei dem Beratungsbesuch gewonnenen Erkenntnisse über die Möglichkeiten der Verbesserung der häuslichen Pflegesituation dem Pflegebedürftigen und mit dessen Einwilligung der Pflegekasse oder dem privaten Versicherungsunternehmen mitzuteilen.


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